Wir haben lange daraufhin gearbeitet; trainiert, genäht, organisiert, eingekauft, gekocht, abgeholt, aufgebaut 
und zum Schluss wie immer auch improvisiert. Doch nun ist es geschafft: der Start in die Twirling-Saison 25/26 ist geglückt.

Deshalb beginnt der Bericht mit dem Dankeschön an Alle, die uns auch diesmal wieder so toll unterstützt haben. 
So viele helfende Hände, egal ob beim Auf- und Abbau, beim Frisieren und Schminken, beim Kochen, Brutzeln und dem Verkauf, 
in oder vor der Halle, während des Turniers oder schon davor und auch danach. 
Wir sind so stolz auf Jeden, ob Sportler, Trainer, Mama und Papa, Unterstützer, Freund und Fan. 
Vielen vielen Dank, ihr alle seid Majoretten Stockhausen!


Ach und dann war da ja auch noch das Sportliche: Bei dieser „Hessischen Technischen Meisterschaft“ haben wir Tänze 
in den Disziplinen Solo, Artistic, Artistic Duo, Zwei- & Dreibaton, DanceTwirlTeam und ArtisticGroup gesehen.
Neben den „alten Hasen“ gab es auch viele neue Gesichter, die sich zum ersten Mal alleine oder zu zweit 
vor grossem Publikum auf die Fläche getraut haben.
Wohl jeder, der sich die Wettkämpfe am 25. & 26.10. angeschaut hat, 
kann nun die Musiken für Solo, Artistic und Mehrbaton auswendig, 
denn bei den Technischen Meisterschaften geht es hauptsächlich, wie der Name schon sagt, um die Technik, 
die korrekte Ausführung der Übungen. Dabei wird sowohl auf den Stab, als auch auf Körper und Timing geschaut. 
Die Musik spielt dabei eine weniger wichtige Rolle, daher ist sie für alle gleich. 
So kann die Jury besser vergleichen und objektiver entscheiden, wer mehr Punkte bekommt.


Und dann gab es doch nochwas für die Ohren, eine echte Abwechslung und auch ein absolutes Highlight: die Artistic Groups. 
Diese müssen aus mindestens 10 Sportlern bestehen, je mehr, desto besser. 
Der Trainer sucht ein schönes und passendes Lied und dazu passende Kostüme aus und erstellt eine Choreografie. 
Es soll so gestaltet sein, dass das Auge sieht, was das Ohr hört. 
Für unseren Verein sind die Teams und Gruppen das Schönste und Beste. 
Hier kommt alles zusammen: Kreativität, Musikalität und vor allem Teamgeist. 
Jeder ist ein Teil des Ganzen, nur Zusammen erreichen wir unser Ziel. 
Das spüren auch die Zuschauer, die Stimmung in der Halle hat sich gewandelt, 
seit die Gruppen einmarschiert sind, alle warten gespannt auf die Tänze.


Und wie könnte es anders sein: wir starten mit den Jüngsten unseres Vereins.

Die Mini-Miniretten mit Trainerin Sophie tapsen in ihren Baströckchen auf die Fläche. 
Die Augen der Kleinen sind groß vor Staunen; normalerweise sind im Training die Ränge leer, 
doch gerade platzt die Halle förmlich wegen der wahnsinnigen Zuschauerzahl, 
da kriegt man eine wohlige Gänsehaut. 
Manche kleinen Sportler gehen gezielt zu ihrer Anfangsposition, 
andere brauchen noch Hilfe beim Finden des richtigen Platzes. 
Dann wird es still, alle konzentrieren sich, die Musik startet. 
Die Stäbe werden geschwungen, die Beine gestreckt, die Röckchen fliegen 
und am Ende macht sich ein Lächeln auf den Gesichtern der Mädels breit, 
als die Zuschauer ihnen einen riesigen Applaus geben. 
Genauso geht es weiter, die Miniretten von Sara, 
schon ein bisschen älter und selbstbewusster, marschieren ein. 
Man sieht deutlich die Unterschiede zur Gruppe davor, 
alles etwas sortierter, ruhiger, strukturierter.

Und so soll es weitergehen. 
Die Sweeties 2, mittlerweile alle in der Grundschule angekommen, 
wissen genau, was zu tun ist. Don läuft stolz voran und zeigt „seinen“ Mädels den Weg. 
Trainerin Annabelle ist sichtlich stolz. 
Auch wenn das Adrenalin die jungen Sportler so antreibt, dass sie lange vor der Musik fertig sind. 
Die Sweeties 1 sind mittlerweile in der 3. + 4. Klasse und auch im Training zeigt sich, 
dass die Aufnahmefähigkeit immer besser wird. 
In der Choreografie von Trainerin Iris sind nun auch schon die in dieser Disziplin 
gewünschten Effekte eingebaut und die Sportlerinnen haben verstanden, 
dass es um Gleichmäßigkeit geht. Von Gruppe zu Gruppe steigt das Niveau.

Die Piccolinas machen das klar; noch komplexer ist der Tanz, 
den die Trainerinnen Romina und Natalie für sie gestellt haben. 
Bei Step 8 ging es in den letzten Wochen turbulent zu. 
Trainerin Anika hatte es nicht leicht. In welcher Disziplin soll man starten, 
wenn Team aus 6-8 Leuten und Gruppe ab 10 Personen ist und man aber 9 Sportler hat. 
Kurzerhand muss eine Ersatzfrau aus einem anderen Team „ausgeliehen“ werden. 
Dann ist der Trainingsort kurzfristig belegt und Anika muss umdisponieren 
und zur Krönung bricht sich noch eine Sportlerin den Arm. 
Spontanität par excellence.

Ein ähnliches Bild bei High 5 und Trainerin Jasmin
Kurzfristig hören 2 Sportlerinnen bei High5 auf und eine kann am Turniertag gar nicht da sein. 
Was tun, denn der Tanz ist ja schon fertig? Auch hier sind die Ersatzmädels die Rettung. 
Vielen Dank an die Twirlies, die bei beiden Gruppen spontan zugesagt 
und dann noch so kurzfristig die Tänze gelernt haben. 
Da ist er, der Vereins-Spirit.

Bei der Siegerehrung gab es dann für uns folgende Ergebnisse:

Solo Juvenile:

Platz 13 - Jule Keller

Solo Youth:

Platz 9 - Jolina Krutsch

Platz 13 - Shayen Berikoven

Platz 14 - Sophie Rehberg

Platz 24 - Lia Klemmrath

Solo Junior:

Platz 14 - Nele Hirschhäuser

Artistic Pair Juvenile:

Platz 2 - Nica Conrady/June Admaityte

Platz 3 - Emily Heun/Johanna Fischer

Platz 4 - Frida Horst/ Emma Felsinger

Platz 5 - Emma Hofmann/Josefin Förster

Platz 7 - Madita Grosch/Mila Becker

Artistic Pair Junior:

Platz 4 - Hanna Lottermann / Mia Lottermann

Platz 5 - Zoe Bernad/ Julia Mysliwczyk

Platz 6 - Franka Schenk, Celine Milandin

Platz 7 - Sophie Heller/ Mia Mysliwczyk

Platz 8 - Anna Fiedler/ Emily Schroeder

Platz 9 - Lilly Schäfer/ Jule Baumann

Platz 10 - Fiona Simon/ Zoey Heller

Zweibaton Youth:

Platz 5 - Emila Grosch

Zweibaton Senior:

Platz 1 - Merle Baumann

Platz 2 - Annabelle Kohlhauer

Zweibaton Adult:

Platz 1 - Vanessa Löw

Artistic Group:

Platz 1 - High5

Platz 2 - Step8

Platz 3 - Piccolinas

Platz 4 - Sweeties1

Platz 5 - Sweeties2

Herzliche Glückwünsche an alle Sportler und ihre Trainer.

Und schon waren die beiden Turniertage rum. Wirklich? 
Da haben wir doch wieder mal glatt vergessen, die Wichtel zu bestellen, 
die nach dem Turnier alles abbauen, aufräumen, sauber machen, wegfahren, abschliessen. 
Also müssen wir das auch diesmal wieder selbst machen. 
Meistens sind es die gleichen Hände, die man nach Einbruch der Dunkelheit noch beim Helfen sieht. 
Und dann ist es endlich geschafft. 
Ach nee, warte, es kommt ja noch ein Turnier. 
Diesmal geht es in den Schwarzwald nach Villingen. 
Mit „nur“ 110 Personen und allem, was dazugehört: Busfahrt, Übernachtung, Abendessen usw. 
Da gibt es eine Menge zu organisieren und alles will gut überlegt sein. 
Zwar fahren die Majoretten Stockhausen schon seit Jahren zu Auswärtsturnieren 
und auch die große Teilnehmerzahl ist nicht unüblich, aber es gibt jedes Jahr neue Herausforderungen.

Ob das alles glatt geht? Ihr werdet es erfahren.

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